Cornwall & Cornwall 2/x

Schwimmen! Dazu war ich hergekommen und dank meines Flughafensprints sollte ich am Anreisetag tatsächlich noch zwei Mal ins Wasser kommen. Der früher-als-gebuchte Zug brachte mich um 15:30 nach Penzance, genug Zeit, um in den Jubilee Pool zu steigen. Aber erst mal wollte ich ins Hotel, das laut Karte schräg gegenüber sein sollte. Dank der Hinweise von Swimtrek war mein Gepäck überschaubar und ich war in fünf Minuten beim Pool.
IMG_5971
Durch das offene Tor warf ich einen ersten Blick auf die Anlage. 50 Meter weiter fiel mein Blick dann tiefer und ins Meer, wo zwei ältere Herren gemütlich herumplantschten.
IMG_5970
Noch ein paar Mal 50 Meter weiter stellte ich fest, dass ich vor lauter Blickwerferei am Hotel vorbeigelatscht war. Also umgekehrt und zurück. Im Stanley war kein Mensch zu sehen, auch nicht nach Klingeln und Klopfen. Ich kramte meine Reservierung heraus und stellte fest, dass vor 16 Uhr keiner da war. Also ging ich über die Straße, deponierte mein Gepäck auf der Rampe, zog mich um und stieg zu den zwei Opas ins Wasser. Klares, kühles Salzwasser war eine gewaltige Abwechslung zu meinen bisherigen Gewässern in diesem Jahr. Ich schwamm zwei Runden, plauderte mit den Kollegen und schoss ein paar Fotos.
Darüber war es 4 geworden und ich checkte ein. Die Bude unterm Dach mit dem Bett unter der Schräge war die perfekte Einstimmung auf die beengten Verhältnisse auf dem Schiff. Dann mit Zweitbadehose und Handtuch unterm Arm zum Pool. Der entpuppte sich – nicht ganz wider Erwarten – als salzig und unbeheizt, aber immerhin 2-3 Grad wärmer als das Meerwasser in der Bucht nebenan. Ich zog ein paar Bahnen, im dreieckigen Becken keine ganz leichte Übung. Die Dusche war dann mit Süßwasser und schön warm. Als ich rauskam, sah ich einen Herrn im Swimtrek-Pullover: Keith, unser guide für die nächsten Tage. Die Kollegin im Becken stellte sich als weitere Teilnehmerin heraus, Jos.
DSCN3420
Wieder trocken spazierte ich den guten Kilometer am Kai entlang zum Fischerhafen von Newlyn,
IMG_5974
wo die Lady of Avenel vertäut war.
IMG_5984
Dort traf ich wieder Keith, dazu Matthias, unseren Koch. Beruhigt stellte ich fest, dass die notwendigsten Dinge bereits an Bord waren.
IMG_5987
Zurück in Penzance suchte ich nach einem gepflegten Abendessen, das ich allerdings in Etappen einnehmen musste. Im Pub war die Küche defekt und der Fish’n’chips-Laden schenkte keinen Alkohol aus. Danach war ich von dem langen Tag auch fix und fertig und faltete mich unter meine Dachschräge. Samstagmorgen beim Frühstück traf ich Ed. Meine Befürchtungen von der Zugfahrt zerstreuten sich im Nu, wir unterhielten uns prächtig und futterten Englisches Frühstück. Ed hatte ein Taxi bestellt und so kamen wir bequem und pünktlich zum Schiff.
Fortsetzung folgt.
Advertisements

Über Günter

Manager und Triathlet
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Cornwall & Cornwall 2/x

  1. Pingback: Cornwall & Cornwall 5/x | Modou Fall

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s