Ich bin zu alt für diesen Technikscheiß

Ich bin allerdings nicht zu alt, um mein Mobiltelefon ausschließlich mit Bluetooth-Headset zu benutzen. Ich besitze sogar deren zwei: ein Jabra Supreme, mit dem man beim Rad Fahren exzellent telefonieren kann; meine Gesprächspartner haben bestätigt, dass sie mich auch bei flotter Fahrt (bergab kann ich so was) gut verstehen. Und ein Jabra Sport +, zum Mucke hören beim Laufen. Gestern abend sollte ich eine hochkomplexe Aktion durchführen, bei der man während des Telefonats auf der Tastatur herumtippen muss. Ich werfe also das Supreme an, aber mein Telefon lässt das kalt. Den Grund habe ich noch selbstständig herausgefunden: das Headset war mit dem Firmenhandy gekoppelt. Dass ich auf dem Privathandy nur das Jabra antippen müsste, habe ich erst kapiert, als ich die Holzhammermethode schon angewandt hatte: Firmenhandy aus, Headset aus, Headset wieder an. Immer noch nix. Dann habe ich die vorgenannte Lösung gefunden und konnte meine Aktion durchführen. Auf die Nase bin ich gefallen, als ich das Firmenhandy wieder einschalten wollte. Das mit dem Einschalten hat ja noch funktioniert, aber die SIM-Karte war eingeschnappt. Und ich war felsenfest überzeugt, ich hätte den Code auf 1234 geändert! Das hatte ich aber nur für das Telefon erfolgreich erledigt, die Karte beharrte auf ihrem Auslieferungscode. Und der Zettel mit diesem lag in der Firma…

Das gab mir einen Vorwand, den Weg in’s Büro auf die harte Tour zu testen: mit dem Fahrrad die Weinsteige hoch. Zu meiner Überraschung brauchte ich dafür nur 10 Minuten mehr als für den Heimweg, auf dem ich die gleichen Höhenmeter bergab rausche. Wegen des Verkehrs geht das allerdings nur mit viel Bremsen. Insgesamt habe ich vom Charlottenplatz bis zur Endstation der Zahnradbahn 25 Minuten gebraucht. Morgens im Berufsverkehr muss ich das aber nicht haben. Erstens wegen der Abgase, zweitens wegen des Verkehrs. An der Weinsteige hat man rechts immer wieder Parkplätze hingequetscht, deren Breite sich anscheinend am VW-Käfer orientiert. Und weil die Leute Angst haben, zu nah am fließenden Verkehr zu parken, stellen sie ihre Autos halt auf den Gehweg, der ohnehin nur für magersüchtige Model-Anwärterinnen ausreicht. Als Radler muss man daher immer wieder auf die Fahrbahn ausweichen. Sonntag Mittag mag das noch angehen, aber im Berufsverkehr ist das vermutlich Selbstmord mit Ansage. Für diesen Teil der Strecke nehme ich deshalb auch künftig die Zahnradbahn.

Hier noch die Garmin-Daten von heute:

https://connect.garmin.com/modern/activity/1417089375

https://connect.garmin.com/modern/activity/1417089435

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Über Günter

Manager und Triathlet
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