Socialman – die Bewertung

Hier kommt endlich der mit Spannung erwartete fünfte Teil der Socialman-Trilogie: die ultimative Bewertung!

Heute mal in zwei Varianten. Die erste für Damen und Pfarrer: es war wirklich sehr, sehr schön.

Für alle anderen: ES WAR MEGAMÄSSIGOBERHAMMERAFFENTITTENGEIL!

Ja, warum das denn? würde Frau Käsmann fragen, wenn sie dies läse.

Da ist zuerst einmal der Spirit: „Wir machen hier eines der härtesten Triathlonevents wo man sich vorstellen kann aber es geht um nix bloß um Durchkommen und Spaß haben.“ So was muss man sich mal geben… Dann ist da noch die Sache mit der Inklusion. In punkto Inklusion kann der Socialman leider wenig punkten, weil die Specialstarter gar nicht weiter auffallen. Viele von denen sind sportlich viel heftiger drauf als meinereiner. Wenn die Förderung behinderter Sportler nicht erklärtes Ziel des Veranstalters wäre, würde ich nicht mal erwähnen, dass da Leute mit weniger Beinen, Augenlicht oder Ohrenklang dabei waren.

Dann ist da die Landschaft. Das ist ein bisserl so wie bei der Challenge Walchsee. So was ist einfach schön. Da vergisst man schon mal, wie man sich quält. Beim Schwimmen hab ich nach einer Ausrede gesucht, um umzudrehen und noch eine Runde zu absolvieren. Wers nicht glaubt, hier sind Fotos:

Schwimm1  Rad1 Rad3MatrollLauf1

Fotos: Socialman

Die Teilnehmerzahl ist überschaubar: bei 25 Einzelstartern und eben so vielen Staffeln sind 100 Sportler dabei, dazu noch eine erkleckliche Anzahl Organisatoren und Helfer. Das gibt dem ganzen eine nette lockere Atmosphäre.

Ein besonderes Lob gebührt der Zeitnahmetechnik: die Transponder von Durtytracking senden alle zwei Minuten die GPS-Koordinaten, so dass man recht genau sehen kann, wo die einzelnen Leute sind. Hübsch auch die Grafik hinterher: man sieht recht deutlich, was in zwei Minuten so passiert, oder auch nicht – gegen Ende der Laufstrecke kann man die einzelnen Punkte nicht mehr unterscheiden…

Was gibts zu meckern? Eigentlich nix. Sollte die Veranstaltung größer werden, würde es wohl beim Race Briefing eng mit Parkplätzen. Ein bescheidener Vorschlag meinerseits: für die Staffeln sollte es andere Shirts geben, wo „Relay“ oder „Staffel“ draufsteht. Ich trag das Ding mit Stolz, muss aber dauernd erklären, dass ich das nicht allein geschafft habe…

PS: noch ein Hinweis von einem Radfahrer: die Richtungspfeile sollten schon ein Stück vor der Kreuzung angebracht werden. Direkt an der Kreuzung besteht die Gefahr, dass man die Pfeile nicht sieht, weil ein Auto drauf steht.

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Über modoufall

Manager und Triathlet
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