Ich schwimme vom Kraichgau nach Amsterdam!

Langsam sollte ich wepsig werden, meine zwei Wettkämpfe stehen unmittelbar bevor. In 10 Tagen geht es im Kraichgau zur Sache, eine Woche später in Heilbronn. Aber irgendwie bin ich dieses Jahr nicht so recht bei der Sache. Zwei Wochen Lanza mit Timo sollten genug Grundlage gebracht haben, damit ich in Würde über die Strecke komme. Die richtig harten Kanten habe ich mir aber nicht gegeben, rechne also nicht mit einer Bombenleistung.  À propos Timo: der Hund hat doch glatt beim IM Lanza die Lizenz zum Geldausgeben gewonnen und sich einen slot für Hawaii erkämpft – herzlichen Glückwunsch noch mal und viel Spaß auf der Insel!

Bei mir entwickelt sich langsam der Spaß am Schwimmen. Das hat definitiv nix mit meinem Austritt aus dem Schwimmverein zu tun. Letzten Sonntag war ich im Neckar unterwegs und habe mal wieder mit Ausrüstung experimentiert. Ich habe die GoPro mittels Brustgurt auf dem drybag montiert und hinter mir hergezogen. Abends dann die Dateien auf den PC gezogen und durchgesehen. Nach viel Frust, Gerate und Rumprobieren die Erkenntnis: die Speicherkarte war zu groß, die Kamera dachte dauernd, die sei voll und hat nach 7 Sekunden abgeschaltet. Jetzt habe ich ungefähr 20 Schnipsel, auf denen ich in die Kamera glubsche, um zu sehen, ob sie an ist; in dem Augenblick, wo ich mich umdrehe und losschwimme, ist aus die Maus :-(. Hier die längste Aufnahme des Tages.

Der drybag von chillswim zumindest hat funktioniert. Nach 2,8km stromab sah ich zur Linken meinen angepeilten Ausstiegsplatz. Dummerweise sah ich auch vier Angelruten auf Stativen, die am Ufer standen; die Leinen konnte ich mit meinen diversen Sehfehlern nicht orten. Mit viel Glück habe ich einen sicheren Weg zwischen den Angelhaken gefunden und bin raus aus dem Fluss. Gerade noch rechtzeitig. Ich hatte ja gedacht, dass am Sonntag weniger Frachtkähne unterwegs sind und die Wasserstraße somit frei für Fußgänger. Nicht gerechnet hatte ich mit dem Neckar-Käptn, einem Ausflugsschiff, das mit Mordskaracho angedonnert kam, als ich noch das Wasser aus den Ohren leerte. Merken für nächstes Mal: alle 30 Sekunden einen Rundumblick werfen!

Ich holte Handtuch, Laufschuhe und Oberteil aus dem drybag, stopfte den Neo hinein und lief auf dem Uferweg zurück zum Ausgangspunkt. Dabei hätte ich mir dann doch vernünftige Träger an dem Beutel gewünscht. Mit nassem Neo drin trägt sich das Teil im Laufschritt etwas unkomfortabel. Diesen Sonntag will ich mal einen anderen Sack ausprobieren, der noch im Keller liegt und der als Rucksack taugt.

Warum ich so viel schwimme und auch noch darüber schreibe? Ich habe einen Startplatz beim Amsterdam City Swim. Am 7. September darf ich mit 1999 weiteren Abenteurern mitten durch die Stadt schwimmen. Aber vor den Schweiß haben die Holländer den Erfolg gestellt. Ich darf nur starten, wenn ich mindestens 400 Euro Spenden für die ALS einsammle. Diese Stiftung fördert die Erforschung der Amyotrofischen Lateralen Sklerose. Wer die ALS bei ihrer Arbeit und mich bei meinem Spaß unterstützen möchte, kann

meine persönliche Spendenseite

anklicken. Herzlichen Dank schon mal an:

Achim
Menold Bezler Rechtsanwälte

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Über modoufall

Manager und Triathlet
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