Zurück auf Lanza

Im Februar gab es ein Trainingslager für eingefleischte TvW. Nach Lanzarote 2011 und Fuerteventura 2012 war wieder Lanza an der Reihe. Mit von der Partie, wie schon 2011, war TvW Timo. Nico, der 2011 die Chaotentruppe vervollständigt hatte, musste leider passen, trug aber mit seiner Hotel-Empfehlung maßgeblich zum Gelingen bei. Das Atlantis-Las Lomas war diesmal unsere Ausgangsbasis, rund 200 Meter vom IM-Lanza Start entfernt. Der IM Lanza war auch die wesentliche Motivation für Timo, hierher zu kommen. Er will da im Mai starten und hat die erklärte Absicht, sich die Quali zu holen. Rein von der Verbissenheit her müsste er das eigentlich schaffen…

Meine Ziele für 2014 sind tiefer gesteckt: ich bin im Kraichgau und in Heilbronn jeweils für die Mitteldistanz gemeldet, hätte also nur halb so viel radeln müssen wie Timo. Dass ich seinen 1.500 km in zwei Wochen satte 900 entgegensetzen konnte, ist also gar nicht so übel. Timo war aber auch im Winter deutlich fleißiger gewesen als ich, er hatte etliche Stunden pro Woche auf der Rolle verbracht, während ich mit Müh und Not die „Life of Pi“-DVD bis zu Ende schauen konnte.

Lanza zeigte sich Ende Februar von der windigen Seite. Timo wurde gleich am ersten Tag mit seinen Hochprofilfelgen von der Straße geblasen. In der Folge wurde das Wetter etwas ruhiger, aber nie richtig gemütlich. In den ersten Tagen fuhr ich morgens bei gut 10° mit Ärmlingen und Windweste los, die ich gegen Mittag bei knapp 20° in die Trikottasche stopfen durfte. Das wurde mir dann irgendwann zu doof und ich lies die Dinger zu hause. Das bisschen Frieren in der ersten Stunde nahm ich in Kauf.

Am dritten Tag bremste mich ein shitstorm aus. Woher der genau kam, war nicht zu klären, der Doktor in der englischen Klinik (auf Lanza gibt es englische Pubs und englische Kliniken im Verhältnis 7:1) verschrieb mir Pillen und verordnete mir eine Diät. Am nächsten Tag drehte ich schon wieder eine kleine Runde.

Dieses Jahr gingen wir regelmäßig im Meer schwimmen. Bei leichter Dünung und mäßiger Strömung mussten wir Kachelzähler uns erst mal umgewöhnen. Auch die neue GoPro durfte mit. Selbst wenn der sportliche Erfog ausbleiben sollte, haben wir zumindest reichlich Material zum Posen. Das gibts demnächst dann hier zu sehen.

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