Zeit für Tempo

Über all dem Spaß der letzten Wochen ist es völlig überraschend Juni geworden und die ersten Wettkämpfe stehen an. Diesen Sonntag starte ich im Kraichgau als Läufer in einer Staffel. Zwei Wochen später ist Stuttgartlauf, ebenfalls ein Halbmarathon. Diese beiden Läufe werden erste Hinweise darauf geben, was Ende Oktober beim Frankfurt Marathon theoretisch möglich ist.
Anfang dieser Woche habe ich noch mal am Tempo gearbeitet. Am Montag mit einem Fahrtspiel über 16km mit reichlich Hügeln dazwischen, am Dienstag mit Intervallen auf der Bahn. Für die Intervalle habe ich mich an einem Plan von Faris aus der Trtiathlonzeitschrift orientiert: 6 x 1000, 5 x 400 und 5 x 200 Meter (Faris macht allerdings von jeder Distanz 10 Wiederholungen. So viel Zeit hatte ich nicht.) Ich war ganz zufrieden, weil ich in den jeweiligen Serien das Tempo über die Wiederholungen einigermaßen konstant halten konnte. Was mich heftig irritiert hat, war das Ausbleiben jeglichen Muskelkaters – war ich zu faul?
Am Mittwoch gab es eine festliche Premiere: in kurzen Hosen auf dem Rennrad! Nach der Arbeit fuhr ich linksrum 10 km bis zum großen Kreisverkehr. Wäre ich dort rechts abgefahren, wäre ich in Kürze daheim gewesen. Das ging aber gar nicht! Das Wetter war prächtig, Sonne und leichter Wind und das Rad rollte, dass es eine Freude war. Voll Tatendrang fuhr ich links aus dem Kreisverkehr und rüber Richtung Winnenden. Die lange Steigung ging ich moderat an und kam lebendig oben an. Die lange Abfahrt ging dafür heftig in die Nackenmuskeln. Diese Haltung bin ich nach 9 Monaten Rennradentzug nicht mehr gewohnt. Auf den zweiten 25km arbeitete ich mich dann immer steiler den Hungerast hinauf. Ich verkniff mir noch die Schokoriegelpause am Kiosk und pedalierte mit leerem Tank heim. Dort die Erleuchtung: auf dem Küchenherd stand eine Pfanne Nudeln mit Sahnesoße! Den ersten Teller habe ich kalt hineingeschaufelt, den zweiten dann aufgewärmt nach der Dusche.
Heute immer noch kein Muskelkater, das wird mir langsam unheimlich. Dafür war ich beim Mittagsläufchen ein wenig schlapp. Nach der Arbeit bin ich im Freibad ein paar Bahnen geschwommen, diesmal mit deutlich mehr Gegenverkehr als letzten Freitag. Morgen habe ich eine kurze Rennradrunde im Recom-Bereich vor, übermorgen gibt es einen kompletten Ruhetag. Nachmittag fahren wir nach Bad Schönborn, Unterlagen holen und Pasta futtern, bevor es am Sonntag zur Sache geht.

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Über Günter

Manager und Triathlet
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