Regensburg 2012 – die Bewertung

Mit reichlich Verspätung hier meine hochgradig subjektive Meinung zum Tristar Regensburg. A propos Verspätung: meine Verehrung an TAP Air Portugal! Was die an Verspätung produzieren, ist wirklich rekordverdächtig, und das ganz ohne Streiks oder sonstige Widrigkeiten! (Mehr zu diesem Thema in Kürze im Bericht zu Modou Falls Heimaturlaub). Zurück zum Thema: Die Olympische Distanz in meiner alten Heimat Regensburg war der letzte größere Wettkampf dieses Jahres. Als Regensburger bin ich selbstverständlich voreingenommen und werde diese Veranstaltung nur in den höchsten Tönen loben. Im Einzelnen haben mir folgende Punkte gefallen:

  • Der Wettkampf wird vom lokalen Triathlonverein ausgerichtet, ist mit keinem der großen Veranstalter liiert. Entsprechend familiär ist die Atmosphäre. Dank jahrelanger Routine flutscht die Organisation trotzdem auf hohem Niveau. Namhafte Sponsoren wie IronTriZone oder die Eckert Schulen (um nur mal zwei zu nennen, denen ich mich verbunden fühle) helfen, dieses Niveau zu halten. Familiäre Stimmung, gepaart mit perfekter Orga: was will man mehr?
  • Triathlon der kurzen Wege: Start und Ziel, Wechsel, Parkplatz: alles passt auf den Regensburger Dultplatz. Dass die Duschen 3oo Meter weit weg sind, ist nicht tragisch.
  • Schwimmen: Im Kanal ist reichlich Platz für alle Starter und die Orientierung ist nicht einmal für mich ein Problem.
  • Radfahren: eine der schönsten Strecken in unserem Sport, mit dem Kraichgau durchaus vergleichbar, sowohl bezüglich der wunderschönen Landschaft als auch bezüglich des Höhenprofils.
  • Grandioses Highlight für mich ist die Zielverpflegung. Menge und Vielfalt an Essen und Trinken sind einzigartig.

Die Laufstrecke gehört jetzt nicht zu meinen ganz großen Favoriten, braucht sich aber hinter z.B. Wiesbaden oder Walchsee nicht zu verstecken. Es geht auf jeder der vier Runden erst mal auf einem ausgewaschenen Schotterweg bergab. Die folgende Wiese war dieses Jahr wenigstens gemäht, so dass man überholen konnte. Nach einigen hundert Metern Cross kommt man dann auf gute Schotter- und Asphaltwege.

Zum Verbessern (ja, auch das gibt es): die Startnummern waren den Strapazen nicht gewachsen. Ich kam in T2 mit einer ausgerissenen Öse an und habe auch etliche andere Teilnehmer gesehen, deren Nummer nur noch am seidenen Faden hing.

Fazit: hier werde ich gewiss noch oft starten!

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Über Günter

Manager und Triathlet
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