Noch eine Woche…

… bis zur Challenge Roth.

Nach dem Halb-Mara neulich hatte ich erst mal zwei Tage Muskelkater. Danach habe ich noch einige Einheiten eingebaut, teilweise auf dem TT-bike, teilweise wetterbedingt mit dem Treckingrad. Auch die Schwimmdisziplin ist hoch: zum ersten Mal in diesem Jahr war ich zwei Wochen in Folge im Vereinstraining. Ich bin jetzt in die Mittwochabend-Gruppe gewechselt, die von Bernd trainiert wird. Sein Programm ist wieder etwas anders als das bisher Gewohnte. Ohne jetzt beurteilen zu wollen, ob dies oder jenes Trainingsprogramm besser oder schlechter ist, muss ich sagen, dass mich die kleine Abwechslung wieder angeschoben hat – es geht nichts über einen kleinen Tritt in den Hintern!

Beim Laufen koche ich weiterhin auf Sparflamme. Meine Beschwerden im linken Fuß haben sich nach dem Besuch beim Physio meines Vertrauens deutlich gebessert. Der Wettkampf in Stuttgart hat mich an dieser Stelle wieder zurückgeworfen, aber durch totale Abstinenz seither ist das Problem beinahe verschwunden. Einen Kopf mache ich mir deswegen nicht. Ich habe seit dem Winter im Laufen eine gute Grundlage gelegt. Beim mz3athlon hat die Laufform, insbesondere der Wechsel vom Rad zum Laufen, gut gepasst. In Stuttgart bin ich den Halbmara trotz Vorbelastung in 1:33 gelaufen, auch das liegt im Zielkorridor. Bevor ich mich jetzt in die Paranoia hineinsteigere, ich müsse unbedingt was tun, und dann eine Verletzung riskiere, verlasse ich mich lieber auf die aufgebaute Laufform und die Radeinheiten der letzten Wochen. Die letzte Radeinheit habe ich heute nach der Arbeit absolviert, nochmal 40km mit einigen Höhenmetern, in zügigem Tempo und bereits im Renn-setup. Einziges Zugeständnis an die Trainingssituation ist die Klingel. Gegen Ende habe ich noch zwei Rennradler eingesammelt, die streng genommen nur Italiener sein konnten: Trikots mit grün-weiß-rot, Colnago-Räder mit Campa-Gruppen, 3-Tage-Bart… da ist eigentlich kein Zweifel möglich. Ich interessiere mich jetzt nicht sonderlich für Fußball. Und mein Nationalstolz ist deutlich unterentwickelt. Na ja, ich bin schon stolz, ein Deutscher zu sein. Aber warum ich das bin, das dürfen die Dumpfbackendeutschen nicht wissen, sonst kriege ich da ein Problem. Aber nichtsdestoweniger, oder trotzdem, verspürte ich in Anbetracht des EM-Halbfinales gestern eine gewisse Befriedigung, als ich an den zwei Azurri vorbeigerauscht bin. Kurz nachher musste ich mal einbremsen, weil ein Autofahrer rückwärts ausgeparkt hat, da kamen sie wieder fast bis an mein Hinterrad. Mehr haben sie von mir nicht gesehen.

Ab jetzt wird getapert. Noch ein bis zwei mal Schwimmen, kurze Radsprints und tägliches Studium der Wettkampfstrecke stehen noch an. Am Freitag Anreise, ab dann Autopilot. Drückt mir die Daumen!

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Über modoufall

Manager und Triathlet
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