Es ist gut gegangen

Nach Ruhetag am Samstag konnten wir es am Sonntag schön krachen lassen. Gegen 11 kam Reiner vorbei, wir gaben meiner Frau die Schwimmklamotten und radelten 43 km zum Breitenauer See, ungefähr so: http://connect.garmin.com/activity/182606384

Dabei hatten wir eine Begegnung der drastischen Art: auf einer ruhigen Landstraße fuhren wir an einer Oma mit Handtasche am Lenker vorbei. Reiner war gerade durch (Reiner fuhr meistens vorn, er ist nämlich etwas schneller 😦 ), als die Oma zur Furie mutierte. Aus vollem Hals brüllte sie ihm hinterher: „Ned so eng vorbeifahrn, du ARSCHLOCH!“. Ich fasste mich gerade noch rechtzeitig, um ihr den Finger zu geben (gar nicht so einfach in Aeroposition). Die nächsten 5 km bergauf kurbelten wir wie die Blöden, aus Angst, dass sie uns jetzt nachsetzt…

Trotzdem war meine Frau vor uns am See. Wir kämpften uns in die Neos und schwammen einmal rundherum, etwa so: http://connect.garmin.com/activity/182606346

Die Family war inzwischen zu einem Spaziergang rund um den See aufgebrochen und musste feststellen, dass der Fußweg doch deutlich länger ist, als man annimmt. Reiner und ich machten nach unseren Schwumm erst mal Brotzeit. Wir überlegten schon, ohne Telefon und Hausschlüssel einfach heim zu radeln, beschlossen aber, doch mal um den See zu fahren. Natürlich verpassten wir die Familie knapp und fuhren um ein sonst 4 km Schotterpiste. Wobei sich diese 4 km am Ende des Tages als entscheidend herausstellen sollten. Wieder zurück am Ausgangspunkt klaubten wir unsere Wertsachen zusammen und fuhren auf einem anderen Weg zurück, nämlich so: http://connect.garmin.com/activity/182606327

Der Heimweg verlief dann ohne tragische Zwischenfälle und unmoralische Begegnungen. Ich wollte noch koppeln, Reiner nicht, darum setzte ich ihn mit einem Erdinger bleifrei in den Garten und lief los. Was ein Fehler war. Der Anblick des Erdinger ging mir nicht mehr aus dem Sinn und ich lief eine der kürzesten Koppelrunden meiner Lauf-Laufbahn. Zum Ausgleich war ich heute vor dem Frühstück noch eine Runde zu Fuß unterwegs. Morgen geht es wieder ins Büro, eingerahmt (so der Plan) von einer Schwimmeinheit am Morgen und einer Koppeleinheit am Abend.

Die 4 km um den See haben den Tag übrigens gerettet: sie haben die 100 vollgemacht!

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Über Günter

Manager und Triathlet
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