Erwischt!

Ich weiß nur nicht, wen…

Diese Woche habe ich halbwegs das Gleichgewicht zwischen Trainingsreiz und Muskelschmerzen gefunden. Mit Massage und Dehnen kann ich verhindern, dass der Oberschenkel nach dem Training missgünstig wird. Drei Tage habe ich das MTB bewegt, morgen werde ich mal ein Läufchen wagen.

Beim Radeln komme ich jetzt regelmäßig in die Dunkelheit. Dank Sigma Karma finde ich da auch bei flottem Tempo ganz gut durch, so lange ich die Strecke kenne. Eine zusätzliche Helmlampe wäre sicher manchmal hilfreich, wenn man in eine andere Richtung schauen will, als dem Lenkereinschlag entspricht. Für meine Abendrunde geht es aber auch so, selbst in der Baustelle. In den Zugwiesen wird gerade mit brachialer Gewalt renaturiert. Gestern habe ich den sweet spot erwischt: die Baufahrzeuge waren raus, aber das Gitter noch nicht zu. Einige hundert Meter Schotter- und Schlammpiste waren die Belohnung. Das einzige Haar in der Pfütze: als ich mich gerade in dem Gefühl badete, ein richtig cooler Hund zu sein, der illegal durch Tiefbaustellen pflügt, entdeckte ich im Schotterbett die Spur eines Vorfahren 😦

Ein anderes Problem beim Biken ist das akustische Störfeuer. Gestern hat es mich voll erwischt. Nach einem Ausflug über den Feldweg bog ich ca. 50 Meter hinter einem sportlichen Biker auf den asphaltierten Forstweg ein und hatte ihn bald vor der Flinte. Ich ruhte mich etwas im Windschatten aus, so dass ich mit relativ ruhiger Atmung beim Vorbeiziehen locker grüßen konnte. Als ich mich gerade erfolgreich absetzte, trötete aus dem Rucksack mit voller Breitseite die Internationale. Ich also rechts ran, das Headset vom Rucksack abgebastelt und ran ans Telefon, alldieweil der SCR-Gegner vorbei rauschte. Zum Glück habe ich in der Dunkelheit sein fiese Grinsen nicht sehen brauchen.

Andere Freunde der Nacht waren dieser Tage gut zu sehen: Frachtschiffe, deren Kapitäne ihren schwimmenden Untersatz zum Weihnachtsbaum aufgebrezelt haben. Bei der ersten Begegnung war es schon zu dunkel für ein vernünftiges Foto, zudem die Fußgängerbrücke in Marbach heftig schwankte. Heute war ich etwas früher unterwegs, habe den Frachter zeitig erblickt und mir eine gute Unterlage zum Aufstützen gesucht. Flussab unterwegs, war das Schiff trotzdem noch zu schnell für die Belichtungszeit von ca. einer halben Sekunde. Hier die Fotos in verschiedenen Abstufungen von „missglückt“:

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Manager und Triathlet
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