Wiesbaden – Nachlese und Fotos

Mit Urschrei über die Ziellinie – das hört sich bei mir so an:

(Dieses Foto, wie auch die übrigen Rennbilder von mir, stammt von finisherpix. Ehrpusselig wie ich bin, habe ich mir der Verwendung hier schriftlich erlauben lassen.)

Hinter dem Ziel unterzogen mich mehrere Helfer einem Schnellcheck. Offenbar erschien ich standfest und ansprechbar genug, um nicht an die Sanis gereicht zu werden, und konnte mich über den Snackstand hermachen. Nach vier Bechern Wasser, zwei Riegeln und einer Handvoll Salzbrezeln wunderte ich mich schon, wie man so etwas als „reichhaltiges Finisherbuffet“ vermarkten kann. Aus Erfahrung beeilte ich mich dann, in die Dusche zu kommen. Der Triathlet von Welt weiß schließlich, dass der WK an der Finishline noch lange nicht beendet ist! Also holte ich meinen Beutel und witschte in die Umkleide. Gerade noch rechtzeitig. Im abgezäunten Bereich vor dem Duschcontainer ergatterte ich noch einen Sitzplatz, um die Schuhe auszuziehen. Die Schuhe muss ich eh reklamieren: nach einem harten Wettkampf sind die immer so tief unten 😦

Im zweiten Container waren noch massig freie Kabinen, ich konnte also eine schöne heiße Wellness-Dusche genießen, ohne dass draußen gepöbelt wurde, ich solle mich beeilen. Als ich herauskam, wurde es in der Umkleide schon zusehends enger. Ich machte, dass ich Land gewann. Raus aus dem Finish-Bereich, rein ins race office, Hemd und Medaille abholen, dann wieder an die frische Luft. Dort fiel mir etwas auf. Im Zaun zu meiner Rechten war ein Spalt. Vor dem Spalt stand ein Wächter. Und wenn ich heute zurückdenke, erinnere ich mich, dass auf der WK-Besprechung am Samstag etwas in der Richtung erwähnt worden war. Kurzum: was sich in dem Zelt hinter dem bewachten Spalt im Zaun befand, kann man mit Fug und Recht nicht anders bezeichnen als „reichhaltiges Finisherbuffet“.

Mit viel Glück fand ich kurz darauf den Shuttlebus, der mich zurück zum Auto brachte. Mit noch mehr Glück fand ich auch einen fast legalen Parkplatz direkt beim Ziel, von wo aus ich in wenigen Minuten mein Rad holen konnte. Zu meinem Erstaunen war ich drei Stunden nach Zieleinlauf schon fit genug, um beschwerdefrei selber nach hause zu chauffieren. Auch in den Tagen seither hält sich das Leiden in Grenzen. Ein zwei Tage anhaltender kräftiger Muskelkater in den Oberschenkeln dient mir als Bestätigung, dass ich mich beim Laufen nicht geschont habe. Inzwischen sind auch die Speicher wieder halbwegs aufgefüllt. Am Montag war noch nicht viel Energie abrufbar, aber heute bin ich schon wieder recht fit.

Hier noch die schönen Fotos von finisherpix (mit mir drauf) und das von mir (mit den Klos drauf):

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