Was sonst noch geschah

Nicht wirklich viel.

Na ja, n bissl was.

Ich hatte die Wirtschaftsprüfer im Haus. Das wär ja nicht weiter schlimm, die kommen einmal im Jahr und schaun mir auf die Finger. Sehr hilfreich, wenn man von der eigenen Unfehlbarkeit fast völlig überzeugt ist. Dann braucht man ab und zu mal einen Sparringspartner, an dem man seine Ideen testen kann. Leider werden die Jungs ihrem selbst gestellten Anspruch nicht mehr gerecht. Und, so leid es mir tut, das zu sagen, die Mädels auch nicht. Die leben nur noch in der Panik vor der dpr und der Wirtschaftsprüferkammer und hakeln ihre Formal-Vorschrift Checklisten ab, anstatt substantiell zu prüfen. Äh, das war jetzt zu laut gepfurzt, sorry. Sie haben auch substantiell geprüft und ihren Beitrag geleistet. Aber außerdem haben sie ihre Checkliste runtergehakelt bis zum Erbrechen. Mit dem Ergebnis, dass ich nicht nur während der Prüfung kaum zum Trainieren gekommen bin, weil ich bis 19h im Büro war, sondern auch in der Woche danach. Die Nasenbären von der BDO haben alle Termine so gnadenlos überzogen, dass ich zwei Tage lang nix anderes getan habe, als deren Ergüsse ins Reine zu schreiben und das Ganze dann auch noch auf Englisch zu übersetzen. Und das in solcher Hast, dass in der Englischen Fassung steht: „We apologize for the poor quality of the translation.“ Vorgestern gings online, beschwert hat sich bisher noch keiner…

Genug gejammert, gestern gings wieder aufs Rad. Ich hatte seit einiger Zeit eine Erweiterung meiner Standardrunde ausgetüftelt und wollte die mal antesten. Also den eTrex Vista ans Rad genagelt und los. Die Erweiterung hat mich überzeugt. Landstraßen, zwar mit Autoverkehr, aber erträglich, dafür mit gutem Belag und schön zum Drücken. Wenn ich Wiesbaden hinter mir habe und wieder für zivile Profile trainiere, kann man es hier gut krachen lassen. Zwischendrin gehts auch mal im Wald ein bisschen nach oben. Dort hatte ich eine Begenung der dritten Art: vor mir ein Radler, der im Wiegetritt und hohem Gang , aber gemütlichem Tempo den Berg hochdrückt. Ich ziehe hektisch strampelnd an ihm vorbei. So weit, so gut. 7 Sekunden später kommt der Kerl von hinten ran und beschimpft mich lauthals, dass die jungen Wilden immer so’n Stress machen müssen. Ich sag ihm, er solle die Luft anhalten, immerhin sei ich 51. Er kontert, er sei 60 und ich wisse nicht, was ich sage… Bevor ich das Lenkerband abgenagt habe, war er so gnädig und hat sich zurück fallen lassen…

Und noch einen Frust muss ich los werden: kraft meines Amtes hab ich ja vor einigen Jahren durchgesetzt, dass wir Duschen , Umkleiden und einen abschließbaren Fahrradkeller bekommen. Jetzt hat sich die Feuerwehr auf die Hinterfüße gestellt und verlangt, dass der Heizraum von Brandlast geräumt wird 😦

Man kann das ja verstehen, Funktionsklamotten und meine Socken wären im Brandfall eine nicht zu unterschätzende Brandbeschleunigung. Nur mussten wir jetzt die Spinde und den ganzen Rest aus dem Heizungskeller rausholen und ziehen uns seither im Flur um, immer in der Unsicherheit, ob die Tür zum Empfang aufgeht. Ob das jetzt in Summe sicherer ist? Das Erhitzunspotential ist nicht minder…

Um zumindest die gröbsten moralischen Gefahren in den Griff zu kriegen, habe ich nach Intervention der Beauftragten für die Arbeitssicherheit ein Warnschild anbringen lassen:

uglymen

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Über modoufall

Manager und Triathlet
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