Trainingslager Lanzarote 2011 Teil 2

Den Montag beginnen wir sportlich mit einem Läufchen an der Strandpromenade.

Danach fahren wir in den Norden und sehen uns den Mirador del Rio an, den zweithöchsten Radberg auf der Insel. Timo brettert im niedrigen Gang rauf und runter, Nico und ich lassen es gemütlicher angehen.


Am Mittwoch zieht es Timo in den Hotelpool, Technik kloppen. Mit der Videokamera dokumentiere ich, wie er die Zehen ins Wasser steckt. Leider viel zu früh, ein Hotelmitarbeiter weist ihn freundlich darauf hin, dass plantschen erst ab 9 Uhr erlaubt ist. Also frühstücken wir erst mal und starten zu legaler Zeit einen zweiten Anlauf, diesmal zu dritt, inzwischen scheint ja die Sonne. Die Videos muss ich noch zusammenbasteln, aber dazu muss ich erst Lightworks lernen, also bitte ich um etwas Geduld.
Nach dem Bade erkunden wir den ersten Teil der IM-Radstrecke. Wir haben die Daten der alten Strecke und fahren die Startpassage und die erste Hälfte bis Teguise. Dabei kommen wir erstmals an den berühmt-berüchtigten Highlights der Insel vorbei. Im Nationalpark Timanfaya markiert der bekannte Feuerteufel den Anfang einer 4km langen Geraden, die sich in immer steileren Wellen nach oben schaukelt.


Wenn der Wind, wie so oft, heftig von Nordosten bläst, kann man hier schon mal verzweifeln. Man tritt im kleinen Gang wie ein Besessener und schafft einen Schnitt von unter 20km/h 😦 !
Der erste Ruhetag. (Einige sind vom Radeln bereits gezeichnet).

Wir packen die Neos untern Arm und gehen zum Strand. Ein alter, wettergegerbter Bademeister fragt uns, ob wir Eiermänner seien. Er selber hat den IM Lanza sieben Mal gemacht. Wir drehen eine Runde im Meer, dann duschen. Nachmittag treffen wir uns mit Max Renko, einem jungen Profi aus Niederösterreich, der heute auch entspannt. Wobei ein Entlastungstag von Max bei mir als straffe Einheit durchgehen würde… Max kennt sich aus und lotst uns in ein schnuckliges Cafe in Yaize. Wir radeln wirklich gemütlich rüber, Muskeln und Kreislauf entspannen, nur der Hintern nörgelt, dass er sich den Ruhetag anders vorgestellt hätte. Im Cafe lassen wir uns von einem netten Belgier fotografieren und lästern ausgiebig über Triathleten, die bescheuert trainieren (= anders, als wir).


Den Rest des Tages wird geputzt, geschraubt und gesurft. Da wir zu dritt gerade mal zwei Notebooks und einen Internetzugang haben, wird dazwischen auch fleißig diskutiert, wer sich wieder nicht richtig ausgeloggt hat und den Server blockiert, und warum die doofen Engländer ab 17 Uhr das WLAN lahmlegen…

Fortsetzung folgt.

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Über Günter

Manager und Triathlet
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