Off-season

Die Tage werden kürzer, der Gürtel länger 😦

November war zwar als Erholungsmonat geplant, aber das Fuß-Malheur in Frankfurt hat mich lahmer gelegt, als ich mir das vorgestellt hatte. Eine Woche machte ich erst mal überhaupt nichts. Hunger hatte ich trotzdem wie zu besten Trainingszeiten. Schon eindrucksvoll, wie schnell man um die Körpermitte zulegen kann. Diese Woche setzte ich mich zum ersten mal wieder aufs Rad, was die Ferse anstandslos mitmachte. So habe ich jetzt auch die ersten Punkte für mein Team im Winterpokal beigesteuert.

Freitag dann der herbe Rückschlag in der Kalorienbilanz: Beim Herbstfest gab es diese fiesen Snacks in kleinen Portionen. Alle fünf Minuten kam ein Mensch mit vollem Tablett vorbei und im Lauf von zwei Stunden konnte man locker den Gegenwert von 2-3 happy meals einschieben, wenn auch deutlich leckerer. Dazu noch lecker Rothwein zum Nachspülen und die Leber ist beschäftigt. Samstag hing ich entsprechend in den Seilen. Dafür gabs heute, Sonntag, ideale Radbedingungen. Pünktlich um 8:30 düste ich los, um den Wanderhorden zuvor zu kommen, die nachmittags unweigerlich in die Wälder einfallen würden. Der erste Kilometer war noch recht frisch, auf Asphalt bergab erzeugt auch ein MTB Fahrtwind. Dann ging es auf meine Lieblingsrunde, erst am Waldrand hoch über dem Neckar entlang, dann über die Wiese runter und gleich wieder hoch, nochmal am Wald entlang. Die Wiesen waren noch tropfnass vom Tau, langsam kam die Sonne über den Wald und vertrieb die Schatten. Zwischendurch wars so schön, dass ich knipsen musste.

Diesmal passten auch die Reifen. Während vor vier Wochen, bei deutlich trockeneren Verhältnissen, die Racing Ralph nach wenigen Metern dicht waren, blieben die Albert sauber und griffig – was sie an Schmutz aufnahmen, gaben sie großzügig sofort an Rad und Reiter weiter. Die Strecke von Remseck bis zur Hegnacher Mühle war erwartungsgemäß auf weiten Strecken ein heftiges Schlammbad, aber auch hier kam ich gut durch, selbst auf schwierigen Passagen hatte ich immer gut grip. Durch Hegnach ging es auf der Straße hoch, dann wieder durch den Wald. Die Wanderer waren zwar noch nicht unterwegs, dafür aber ganze Rudel von Läufern. Mit etwas Rücksicht gab es trotzdem genug Platz für alle.

Nach knapp zwei Stunden war ich wieder zu hause für ein zweites Frühstück. Das dritte gabs dann auch noch, in der Apotheke, wo es den besten Cappucino nördlich des Brenners gibt.

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Über Günter

Manager und Triathlet
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Eine Antwort zu Off-season

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